Sommerkräuter

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Sommerkräuter
Krippenkräuter für die Sommerproblematik mit Stiefmütterchen, Walnuss, Odermennig, Mädesüß, Leberblümchen, Spitzwegerich, Augentrost

  • Hitzeanfällig
  • Hautreizungen
  • tränende Augen, Bindehaut
  • Kreislauf stabilisierend
  • Kotwasser
  • brüchige Hufe
  • Reizhusten

Auch Pferdehaut kann im Sommer leiden

Die Pferdehaut ist wohl neben u.a. Leber und Nieren das größte Ausscheidungsorgan und doppelt gefährdet, weil sie sämtlichen äußeren Einflüssen unterliegt. Nicht nur, das man an der Haut sofort erkennen kann, wenn es im Organismus zu Unstimmigkeiten gekommen ist, sondern sie reagiert auch schnell gegen Einflüsse aus der Umwelt. Sie können also an der Haut genau erkennen, ob sich ihr Pferd wohlfühlt und der Körper fit ist.
Einwirkungen von außen wie :
- allergische Reaktionen auf Mücken
- Pflegemittel
- Milbenbefall
- Sonneneinwirkung und UV Strahlen
Auch anhaltende Stressfaktoren können die Haut von innen sensibilisieren und zu Juckreiz führen. Gerade wenn man sich nicht mit allen Pferden während der Weidenutzung versteht. Man sollte immer darauf achten das eine gerade Anzahl an Pferden vorhanden ist. Stress kann auf Dauer die Haut krankmachen. Kommt es ständig zu einer Überreizung der Nervenzentrale, spielen auch die Hautnerven verrückt.
Die Entzündung umfasst nach und nach einen Großteil der Hautoberfläche und es sind kleieartige Beläge erkennbar. Die Haut ist erwärmt und schmerzempfindlich. Es kann zu Schwellungen im Oberhautgewebe kommen. Vorhandene Krusten platzen und können einen unangenehmen Geruch von sich geben. Meist handelt es sich um eine Sensibilisierung durch Insekten.

Bei einer sog. Photosensibilitätsreaktion ist eine Überempfindlichkeit der Pferdehaut gegenüber Sonneneinwirkung (photodynamische Substanzen) vorhanden.
Bei hellhäutigen Pferden und an unpigmentierten Hautstellen findet eine Sensibilitätsreaktion statt, die zu schweren Hautreizungen führt.
Auslöser sind oft :
- erhöhte Ozonwerte
- Verfütterung von Johanniskraut in Verbindung mit Sonneneinwirkung.
- bei Leberfunktionsstörungen kann das Phylloerythrin (Abbauprodukt von Chlorophyll) nicht abgebaut werden.
- Medikamente mit Sulfonamid können eine allergische Reaktion auslösen.

Bei einem Nesselausschlag liegt eine spontane allergische Reaktion vor.
Es tritt eine umfangreiche Quaddelbildung auf, die klein lokal begrenzt aber auch großflächig sein kann. Der vorhandene Juckreiz ist unerträglich. Es kann zu Fieberschüben, Koliken und Durchfall kommen. Hintergrund ist die Kontaktaufnahme innerlich oder äußerlich mit einer Substanz, die in diesem Fall die Allergie auslöst. Das kann u. a. ein Pflegemittel, Futterbestandteil, Medikament oder Insektenstich sein.

Kontaktallergie. Die Haut reagiert dann extrem über und es kann starker Juckreiz, nässende Hautpartien, Quaddelbildung und später ein Ekzem entstehen. Bei längerfristiger Schädigung, werden die tieferen Hautschichten befallen und es kann regelrecht zu Zerstörungs- Prozessen der Haut kommen (chronisches Ekzem).
Die krankhaften Hautveränderung entwickeln sich allmählich :
- spröde, raue und schuppige Haut, brüchiges, struppiges und glanzloses Fell.
- verdickte, gerötete, nässende und rissige Haut, schmerzhafte Stellen.
- Stellen die eitern können, verklebte Stellen, Belege auf der Haut, die Haut riecht muffig, starker Juckreiz.
Eine Kräuterfütterung kann bei betroffenen Tieren die Hintergründe positiv beeinflussen. Kräutermischung in Deutscher Arzneibuch Qualität u. a. : Stiefmütterchen, Hamamelis, Löwenzahn, Walnussblätter, Zinnkraut, Gundelrebe bezieht sich auf die Entlastung des Hautstoffwechsels und die Regeneration der tieferen Hautschichten.