Die Fütterung


In zahlreichen Studien wird Getreide, vor allem Weizen und Soja, als ein häufiger Auslöser von Futtermittelunverträglichkeiten beim Hund genannt. Auch Mais kann beim Hund Unverträglichkeiten auslösen.
Beim Fleisch lösen in erster Linie Rind und Huhn Unverträglichkeitsreaktionen aus, aber auch auf Hühnerei kann ein Hund reagieren. Auch Milchprodukte sind häufig unverträglich für Hunde und auch Unverträglichkeitsreaktionen, auf z.B. Laktose, sind beim Hund nicht ungewöhnlich. Ursache ist hier ein Enzymmangel. Je öfter die jeweiligen Futtermittelbestandteile im Hundefutter eingesetzt werden, desto eher kann es zu entsprechenden Reaktionen kommen.
Grundsätzlich kann ein Hund auf alle Futterbestandteile eine echte Allergie entwickeln bzw. unverträglich reagieren, die Symptome sind in beiden Fällen gleich.
Am besten ist nach wie vor eine selbstgekochte Diät, weil man so wirklich alle Allergene kontrollieren kann. Bei den kommerziellen Diäten lässt sich manchmal nur ein Teil der potenziellen Allergene ausschließen. Häufig wird Pferdefleisch und (Süß)Kartoffel verwendet. Da es zusehends Vierbeiner gibt, die keinerlei Fleischsorte vertragen, kann die Verwendung vegetarischer oder gerne veganer Komponenten (zum Beispiel Lupine und Linsen) Abhilfe schaffen. Dann darf der Hund aber nichts anderes bekommen. Nur so kann man feststellen ob der Einsatz richtig wirkt.
Sie können ihren Hund auch im Extremfall rein vegetarisch ernähren, müssen sich dann aber um ein gut zusammengesetztes Mineral-, Spurenelement, und Vitamin- Produkt kümmern. Denn ohne würde ihr Hund auf Dauer Mangelerscheinungen bekommen.