Vet- Haut 33

28,95 €

Vet- Haut 33
Natürliche Hilfe bei Hauterkrankungen
Bei Erkrankungen der Haut (z. B. Ekzeme) sowie Juckreiz, Haarausfall...

  • Regeneration der tieferen Hautschichten
  • Entlastung des Hautstoffwechsels
  • entzündungshemmend
  • juckreizmindernd
  • regenerierend
  • blutreinigend
  • wundheilend
  • antibakteriell

1 bis 3 mal täglich 1ne Tablette 

Stiefmütterchen (Viola tricolor), Hamamelis, Ringelblume (Calendula), Ballonrebe (Cardiospermum), Gänseblümchen (Bellis perennis)

Hauterkrankungen
Die Haut unserer Hunde, ist durch ihren direkten Kontakt mit der Umwelt vielen Gefahren und Schädigungen ausgesetzt. Sie ist immer ein Spiegel der Gesundheit und des Wohlbefindens der Hunde und reflektiert Haltungs- oder Fütterungsschäden.
Welke, faltenreiche, ödematös verdickte, spröde, brüchige, raue, unregelmäßige, schuppige, schmerzhafte oder unelastische Haut ist immer ein Hinweis auf vorhandene innere Störungen. Das gleiche gilt für den Zustand des Harkleides, ist die brüchig, struppig, ungleichmäßig und glanzlos oder verläuft der Haarwechsel verzögert, nur teilweise oder gar nicht, muss eine sofortige Behandlung erfolgen um die Ursache abzustellen.
Oftmals beruhen Hautfunktionsstörungen auf einem gestörten Stoffwechsel durch Belastungen innerer Organe wie z.B. der Leber oder Nieren, die für die Ausscheidung der Toxine (Giftstoffe) verantwortlich sind. schwere Erkrankungen, lange Rekonvaleszenz, chronische Verdauungsstörungen, Unverträglichkeit von Medikamenten und Allergien auf bestimmte Substanzen spiegeln sich oft im Erscheinungsbild der Haut und verändern die Hautoberfläche und das Haarkleid.
Bei verschiedenen Rassen treten gewisse Krankheiten vermehrt auf : Große, mittel- bis langhaarige Hunde wie Deutscher Schäferhund, Neufundländer, Berner Sennenhund : oberflächliche, juckende Pyodermien (hot spots), Cocker Spaniel : Seborrhoe, Boxer : Hautneoplasma, Pudel : Hyperadrenokortizismus. Um nur einige zu nennen. Die gehäuft auftretenden Erkrankungen sind oft abhängig von Zuchtlinien

Allgemeines zur Haut
Die äußere Haut wird von Oberhaut, Lederhaut und Unterhaut gebildet und hat wichtige Funktionen :
Sie dient zur Ausscheidung von z.B. Giftstoffen, Temperaturregulierung, Sekretion (über die Talgdrüsen) und als Schutzhülle, sie wehrt Krankheitskeime ab, lindert Kälte und Wärmereize sowie chemische Einflüsse und schützt den Körper vor Verletzungen. Die verborgenen Sinneszellen nehmen äußere Reize auf und leiten sie weiter an die entsprechenden inneren Organe. Die daraufhin folgende Reaktion kommt entweder vom vegetativen Nervensystem (z.B. die Schweißdrüsen produzieren mehr durch Wärmeeinwirkung) oder über das Zentralnervensystem. Dort werden bestimmte Empfindungen ausgelöst wie : Angst, Abwehr, Wohlbehagen. Neben den klassischen Ausscheidungsorganen (Leber, Nieren, Darm, Bronchien) stellt die Haut einen Entlastungskomplex dar über den sich der Körper entgiften kann (z.B. Schweiß, Hautausschlag). Treten Ängste, Unsicherheit oder angestaute Aggressionen auf, werden Spannungsfelder ausgelöst. Die sensiblen Nervenendigungen der Haut reagieren mit Überempfindlichkeitsreaktionen. Wenn innere Organe mit Giften überfordert werden und der Organismus geschwächt ist, wird die Haut mit der Entlastungsaktion alleine nicht mehr fertig. Anfälligkeit für Mikroorganismen und Ektoparasiten (Flöhe, Haarlinge, Milben) wird dann zum Teufelskreis, der Hundebesitzer sowie Hund verzweifeln lässt.
Ursachen
äußerliche Verletzungen, Verbrennungen u. a.
Ektoparasiten (Flöhe, Haarlinge, Zecken, Milben)
Hormonstörungen
Überbelastung innerer Ausscheidungsorgane (Leber, Nieren, Darm, Bronchien)
ernährungsbedingte Störungen
Umweltgifte
Stoffwechsel und Mangelerkrankungen
Störungen durch Medikamente
Allergien
mangelnde Hygiene
Oft treffen gleich mehrere Ursachen zusammen.

Haarausfall ist meist die Folge von :
emotionalem Stress (Angst, Unsicherheit, Kummer)
Konstitutionsmängel
Chronische Organstörungen (Leber, Nieren, Darm, Magen)
Ernährungsfehler (mangelnde Vitaminzufuhr)
Hormonstörungen (Schilddrüse, Nebennieren)
Infektionskrankheiten
Pilzbefall (Mykosen)
Befall mit Endo- oder Ektoparasiten
Umweltbelastungen

Atopie (Inhalationsallergie)
Atopie bezieht sich auf eine familiär gehäuft auftretende, meist massiv juckende, allergische Krankheit. Die entstehenden IgE- Antikörper reagieren mit dem Antigen und rufen eine Typ I- Reaktion hervor.
Ursache
Genetisch bedingte Prädisposition, auf in der Umgebung vorkommende Antigene zu bilden, welche sich an Hautmastzellen anheften. Als Allergene kommen alle Arten von Antigenen in Frage, die eine humorale oder zelluläre Immunantwort auslösen können. Am häufigsten findet man Allergien auf Hausstaubmilben, Vorratsmilben, Schimmelpilze, Gräser- und Baumpollen
Symptome
Intensiver Juckreiz, am häufigsten am Kopf, in den Achseln und an den Pfoten. Im späteren verlauf kann der ganze Körper betroffen sein. Primäre Hautveränderungen fehlen. An den typischen Lokalisationen sind sekundäre Läsionen infolge Kratzen, Beißen und Knabbern festzustellen oder Haarverfärbungen durch Belecken vorhanden. In gewissen Fällen treten die Symptome zuerst saisonal auf, nämlich Frühling bis Herbst (Pollensaison, Hausstabmilben) oder im Winter (trockene Raumluft, vermehrt Staub oder Pilzsporen).


Futterallergie
Unter einer Futterallergie versteht man eine juckende Hauterkrankung als Folge einer allergischen Reaktion auf Futterbestandteile oder auf deren Abbauprodukte. Die allergen wirkenden Futterbestandteile gelangen via Darm und Blut in die Haut und lösen dort eine allergische Reaktion den Typ- I, III oder IV aus. Eine Futterallergie kann in jedem Alter, bei allen Hunderassen auftreten.
Symptome
Jegliche Art von Hautveränderungen kann auftreten. Charakteristisch ist ein intensiver Juckreiz. Die Hautveränderungen sind oft sekundär. Am häufigsten findet man am Unterbauch Pappeln oder Pusteln und ein deutliches Erythem (rötlich, entzündete Haut).

Allergische Kontaktdermatitis
Eine allergische Dermatitis ist eine juckende Hautveränderung der haararmen oder haarlosen Körperstellen des Allergietyps IV.
Ursache
Als Ursache kommen Allergene oder häufiger Haptene in Frage, die nach mehrmaligem Kontakt zu einer Sensibilisierung von T- Lymphozyten führen. Die Dauer vom Zeitpunkt des Kontaktes bis zu allergischen Reaktion beträgt minimal 12 bis 72 Stunden. Als Allergene oder Haptene kommen u. a.  in Frage : Textilfasern (Pflanzen und synthetisches Gewebe), Farbstoffe zum Einfärben von Geweben, Futtergeschirr, Haushaltsreiniger usw. Außerhalb des Hauses kommen Farben, Holzschutzmittel, Pflanzen, Pollen, Düngemittel, Medikamente, Pflegeprodukte, Flohhalsbänder, Desinfektionsmittel und Insektizide usw.
Symptome
Erythem, Pappeln, Pusteln, Krusten, Ulzeration etc. an meist haarlosen Stellen wie Bauch, Pfoten, Analgegend etc. die primären Hautveränderungen werden durch das ständige Lecken verwischt.

Arzneimittelallergie
Unter dieser Allergieform versteht man eine juckende Hauterkrankung mit unterschiedlichem Reaktionsmuster infolge einer Medikamentenüberempfindlichkeit. Als Allergene kommen eine große Anzahl an Medikamenten in Betracht : Antibiotika, Impfstoffe, Antiparasitaria etc. Es können alle vier Allergietypen auftreten, unabhängig davon, ob die Allergene lokal, peroral oder per Injektion in den Körper gelangen. (Bitte nicht vor lauter Panik den Hund nicht mehr impfen oder entwurmen, nicht jeder Hund reagiert allergisch)
Symptome Jegliche Art von Effloreszenzen sind möglich. Eine Arzneimittelallergie kann jederzeit auftreten und auch die Schleimhäute erfassen. Es ist daher notwendig jede Art von Allergie in der Krankenakte des Tieres zu vermerken.