Gelenkkräuter compl.
Gelenkkräuter compl.
In vollem Umfang bei chronischen Problemen des Bewegungsapparates.
Ineinandergreifende Wirkung der Kräuter :
- für Knorpel- und Bindegewebe
- Langfristig gesehen Verbesserung der Gelenkschmiere
- bei degenerativen Prozessen in den Gelenken
- entzündungshemmend
- schmerzstillend
- für den Gelenkstoffwechsel
- Lahmheit, steifer Gang, Pferd läuft sich ein
Degenerative Gelenkerkrankungen können in 4 Stufen eingeteilt werden.
- Stufe 1 wird oft bei jungen Pferden beobachtet die zu viel zugemutet bekommen und befällt das Karpalgelenk und Fesselgelenk. Es bestehen entzündliche Veränderungen an der Kapsel und der Gelenkinnenhaut.
- Stufe 2 ist ein schleichender Prozess und entwickelt sich langsam. Betroffen sind die Krongelenkschale, das Ringbein, das Krongelenk, Knochenspat entwickelt sich. Meist sind ältere Pferde davon betroffen aber auch jüngere Pferde mit großem Verschleiß können betroffen sein.
- Die 3 Stufe zeigt sich durch Gelenkknorpelveränderungen und tritt meist bei älteren Pferden auf.
- Die 4 Stufe hat meist eine Verletzung in früheren Jahren beinhaltet, die sich schleichend in ein solches Stadium entwickelt hat. Bei der Osteomalazie ist eine Störung des Knochenstoffwechsels vorhanden die zu einem Mineralverlust und damit zur Knochenweiche führt. Knochenschmerzen im Bereich der Wirbelsäule, Beine und des Beckens treten auf.
Osteoarthritiden, Osteomalazie, Osteodystrophia fibrosa
Bei der Form der Osteoarthritiden kommen im übrigen nicht nur ältere Pferde in Frage, vielmehr können durch Fehlsteuerung auch jüngere Pferde daran erkranken. Chronische Veränderungen wirken sich auf die gesamte Lebensqualität des Pferdes aus. Es kommt auch während einer chronischen Erkrankung immer wieder zu akuten Phasen in denen Schwellungen und starke Schmerzen vorhanden sind. Eine Arthritis oder auch akute Gelenkentzündung kann schnell entstehen und ist auch die häufigste Erkrankung des Bewegungsapparates. Schnell ist eine Überbeanspruchung geschehen, wenn es beim Training gerade so gut läuft, und man gar nicht aufhören will. Während der kalten Jahreszeit wenn man vielleicht gerade an dem Tag wenig Zeit hat, aber doch zu gerne noch schnell das Pferd bewegen will und dadurch auf eine ausreichende Aufwärmphase verzichtet. Solche Kleinigkeiten können aber ausreichen, um eine Schädigung hervorzurufen. Gerade während des Winters sind die Gelenke eher steif und die Gelenkflüssigkeit sehr zäh. Unphysiologische Belastungen einzelner Gelenke, Sehnen und Bänder, zu früh und zu schnell in den Leistungsmodus zu gehen kann massive Probleme nach sich ziehen. Durch die chronischen Veränderungen ist der Bewegungsablauf stark eingeschränkt. Nach einer längeren Pause des Pferdes sind die optischen Anzeichen meist verschwunden, treten aber nach Belastung erneut auf.
Bei der Osteomalazie sind die unteren Teile von Speiche und Röhrbein schmerzhaft aufgetrieben, daneben sind besonders Vorderfußwurzel- Sprung- und Fesselgelenk verdickt. Bei Erkrankungen des Skelettsystems handelt es sich immer um Störungen zwischen Auf- und Abbau der organischen Knochengrundsubstanz wie z. B. der mineralischen Knochenasche. In schweren Fällen kommt es zu einer Wirbelsäulenverkrümmung. Durch den UV- Anteil des Sonnenlichtes können Pferde Vitamin D in der Haut bilden. Qualitativ gutes Heu ist ebenfalls ein Vitamin D Spender. Bei Pferden, die im Winter überwiegend im Stall stehen, empfiehlt es sich zusätzlich Vitamin D zu verabreichen. Das kann durch Zusatz von Vitaminpräparaten erfolgen. Störungen im Calciumspiegel (Blutbild Calcium Referenzbereich = 2,5-3,4 mmol/l) können u. a. mit eine mangelnden Resorption über den Darm zusammenhängen. Da eine enge Verbindung zwischen Magnesium und Calcium besteht sinkt auch der Magnesiumspiegel im Blut. Besteht der Mangel länger kommt es zu Steifheit der Gliedmaßen (der Hinterhand und des Halses) sowie zu Verspannungen der Muskulatur.
Bei einem erhöhten Abbau von Knochensubstanz spricht man auch von einer Osteodystrophia fibrosa (Knochenschwund) hierbei tritt eine Umfangsvermehrung von Bindegewebe auf. Es kann zu chronischen Veränderungen an Unter- und Oberkiefer kommen. Auch hier liegt wieder ein Überschuss an Phosphor vor, der zu einer Übersäuerung und Stoffwechselentgleisung geführt hat. Die Sehnen und Bänder können betroffen sein, was zu Lahmheit führt. Die Pferde reagieren taktunsicher und ermüden schnell. Später stellt sich ein relativ steifer Gang ein. In schweren Fällen kommt es zu einer Wirbelsäulenverkrümmung.